
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Ansprachen des Bürgermeisters der Gemeinde Ilidža, Herrn Nermin Muzur, und von Mario Nenadić, Direktor des Arbeitgeberverbandes der Föderation BiH. Anschließend folgte ein runder Tisch über die Zusammenarbeit zwischen BiH und Slowenien sowie über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den besten slowenischen und bosnisch-herzegowinischen Unternehmen.
Zu den Anwesenden sprachen auch Herr Adnan Smailbegović, Präsident des Arbeitgeberverbandes, und Herr Joc Pečečnik, Präsident des Slowenischen Business Clubs. Gemeinsam kamen sie zu dem Schluss, dass die Zusammenarbeit und der Wirtschaftsaustausch zwischen Slowenien und Bosnien und Herzegowina in den letzten Jahren wieder zunehmen, nachdem sie während der Coronapandemie vorübergehend nachgelassen hatten. Im vergangenen Jahr erreichten beide Länder einen Rekordwert von zwei Milliarden Euro im Wirtschaftsaustausch, 20 % mehr als 2021.
Für eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit sind auch ausländische Direktinvestitionen von großer Bedeutung; slowenisches Kapital steht in Bosnien und Herzegowina an vierter Stelle. BiH ist für slowenische Unternehmen ein Ort der Möglichkeiten, nicht nur wegen der geografischen Nähe, sondern auch wegen der geopolitischen Entwicklungen, die Unternehmen in letzter Zeit — zunächst durch die Coronakrise, später durch den Krieg in der Ukraine — dazu bewegen, ihre Lieferketten zu erweitern und umzulenken und so die Abhängigkeit von einzelnen Bezugsquellen zu verringern.



